5150
16.06.2011
Vergangenen Sonntag ging der 1. 5150-Triathlon in Klagenfurt über die Bühne. Mit Erdinger war ich als Sponsor vertreten.

Die Ausgangslage für die Veranstalter war keine ganz leichte. Als Nachfolger des UPC-Triathlons musste man den rund 400 Teilnehmern erst erklären, warum das Event jetzt teurer wurde.

Die Erklärung liegt im "Event". Wenn man was G'scheites bieten will, muss man als Veranstalter Geld in die Hand nehmen. Derzeit ist es nicht so leicht, dafür ausreichend kompetente Sponsoren zu gewinnen.

Und, wurde was G'scheites geboten?
Aus meiner Sicht "Ja".
Viele Specials warteten auf die Athleten, die die Lücke zwischen einfachem Kurzdistanzrennen und Ironmanathmosphäre schlossen. Jeder bekam eine stylische 5150-Uhr, im Hotel Lindner gab´s exclusivste Verpflegung und sehr spezielle Kristallpokale bei der Siegerehrung, um nur ein paar Punkte zu nennen.
Ein paar Verbesserungsmöglickeiten gibt´s natürlich schon auch noch.
Was mich aber erstaunt und auch gefreut hat war, dass sehr viele Zuschauer vorort waren und die Stimmung damit sehr gut war. Jürgen Zäck als Wettkampfrichter hat mir auch gesagt, dass sie die Windschattenproblematik, trotz einiger schwarzer Schafe, auch ganz gut im Griff hatten.

Internationale Profis ließen sich auch blicken - Grund dafür: U$ 25.000,-
und die Qualimöglichkeiten für die Hy-Vee 5150 Championship mit einer satten Million Preisgeld.

Mittlerweile habe ich ja so gut wie alle Blickwinkel des Triathlonsports erlebt. Zu Beginn als Hobbysportler, dann als Pro, Coach, Veranstalter, Sponsorsucher, Sponsor und auch die Sicht der Medien ist mir keine Unbekannte mehr.
Somit kann ich mir schon ein recht gutes Bild machen.

Die 5150-Serie hat durchaus gutes Potential, um die Kurzdistanzrennen auf einen nächst höheren Level zu hieven und das ist für unseren Sport auf jedenfall ein Gewinn.

so long, Norbert